Am Freitag, dem 03.07.2026, fand der Workshop „ENTR – WHAT´S NEXT“ bei uns am Silverberg-Gymnasium statt. Es nahmen neben Schülern der Jahrgangstufe 10 auch zwei Mitglieder unserer Redaktion teil. Der Workshop über Journalismus auf Social-Media wurde von Herrn Articus organisiert und von zwei Repräsentanten von ENTR durchgeführt.

ENTR ist ein europaweites Social-Media- und Bildungsprojekt mit besonderem Bezug auf junge Menschen, das hier in Deutschland Standorte in Bonn und Berlin hat. Auf verschiedenen Social-Media-Plattformen laden die Journalisten von ENTR Inhalte wie Videos, Grafiken und Umfragen hoch. In diesen geht es um ganz Europa betreffende aktuelle Themen wie beispielsweise Vandalismus oder Fake-News. Die Journalisten von ENTR sind auf verschiedene Bereiche spezialisiert und treffen sich jeweils zu Wochenbeginn mit den Teams aus ganz Europa, um Nachrichten auszutauschen. Anschließend wird innerhalb der Ländergruppen diskutiert, welche Themen auf welche Weise weitergegeben werden sollen. Hier in Deutschland ist ENTR initiiert von der Deutschen Welle (DW), dem offiziellen Auslandsrundfunk der Bundesrepublik.

Zu Beginn des Workshops stellten die beiden Journalisten, Shaheen Welling und Carolin Franz, sich selbst sowie ihre Arbeit vor, woraufhin es mit einer Vorstellung des Tagesablaufs weiterging. Gesprochen wurde über Journalismus auf Social-Media und unser Leben in Europa, auch führten wir selbst eine ENTR-Redaktionskonferenz durch. Insgesamt arbeiteten wir viel mit verschiedenen Grafiken und Umfragen.

Uns wurde nahegelegt, dass es im Journalismus wichtig sei, Faktenchecks zu machen, also kritisch zu sein, Quellen zu überprüfen und Infos auf verschiedenen seriösen Seiten zu vergleichen.

Beim Thema „Leben in Europa“ führten wir zunächst eine Beschriftung der Länder einer Europakarte durch, um uns dann auf einer Skala im Raum einzuordnen, bei der es um ein positiv oder negativ geprägtes Bild der EU ging. Es zeigte sich ein eher positives Meinungsbild von der EU.

Danach führten wir Umfragen zu den Themen „Positives oder Negatives Bild von der EU?“ und „Welche Themen sind den Schülern am wichtigsten?“ durch. Dabei kam es zu Antworten wie Reisefreiheit, Euro als einheitlicher Währung, Unterstützung und Zusammenhalt innerhalb der Europäischen Union auf der positiven Seite. Auf der negativen Seite wurden falsche Prioritätensetzung (wobei nicht klar wurde, welche Prioritäten falsch gesetzt sein sollen), die von vielen als unnötig empfundenen haftenden Flaschendeckel und die oft zu langwierigen Prozesse im Parlament genannt. Sehr wichtige politische Themen sind für viele Befragte Gleichberechtigung, Krieg & Verteidigung, das Gesundheitssystem, Bildung, Sport und Finanzen, aber auch Versicherung/Rente, Migrationspolitik, Steuern, Klima, Propaganda im Netz, politischer Extremismus, Kriminalität, Waffen (Technik und Gesetze), Drogenkonsum, politische Systeme und Aufklärung wurden aufgezählt. Es wurden ebenfalls Programme wie Erasmus und andere von der EU geförderte Projekte besprochen.

Für die Redaktionskonferenz wurden wir in Gruppen eingeteilt, nachdem wir die Kriterien für unsere Inhalte durchgesprochen hatten. Zu diesen zählen die Relevanz für junge Menschen, ein europäischer Kontext, eine spannende Gestaltung und ein Faktencheck. In den Gruppen gewählte Themen waren die mentale Belastung von Jugendlichen, das Gesundheitssystem, der ESC als Beispiel für politische Begegnungen, Migration, die Hitzewelle und der Einfluss des Iran-Krieges auf die europäische Wirtschaft.

Zum Abschluss wurde noch nach Feedback gefragt und eine Stimmungsumfrage durchgeführt.

ENTR what’s next

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